Spanndraht beim MaschendrahtzaunDas der Maschendrahtzaun hierzulande so beliebt ist hat gleich mehrere Gründe. Er ist überaus vielseitig einsetzbar und kann beispielsweise zur Abgrenzung von Grundstücken und Parkplätzen ebenso eingesetzt werden wie zur Umrandung von Spielplätzen oder Parkanlagen. Hierbei kommt dem Maschendrahtzaun sein „offene“ Optik zugute.

Durch die vielen Maschen aus denen er besteht, ist er zwar ein Hindernis das vor unliebsamen Betreten durch Fremde schützt, gleichzeitig jedoch wirkt optisch nicht wie eine Mauer. Licht fällt durch ihn hindurch und auch der Blick ist weiterhin freigegeben. Viele Nutzer die sich einen Maschendrahtzaun bauen schätzen dies, da sie sich durch manch andere Zaunvariante schnell eingeengt fühlen.

Ein weiterer Vorteil des Maschendrahtzauns ist natürlich sein Preis. Im Vergleich zu vielen anderen Zaunmodellen beispielsweise aus Holz, Metall oder gar Schmiedeeisen ist mit deutlich geringeren Kosten zu rechnen, wenn man sich einen Maschendrahtzaun bauen möchte. Hinzu kommt, dass eben dies durchaus auch selbständig möglich ist. Einen Maschendrahtzaun bauen kann jeder, der über das nötige handwerkliche Geschick und Werkzeug verfügt. Auch dies ist natürlich wiederum ein Faktor, mit dem man bei einem Maschendrahtzaun zusätzliche Kosten sparen kann. Denn wer selbst seinen Maschendrahtzaun bauen kann, muss sich nicht umhören, ob dies ein Heimwerker für ihn erledigen kann.

Ein Nachteil von einem Maschendrahtzaun kann jedoch sein, dass hier die Farbauswahl sehr begrenzt ist. Die gängigen Farben sind Grün und Anthrazit. Sehr viel mehr Spielraum in Sachen Farbgestaltung wird beim Maschendrahtzaun bauen nicht geboten. Doch sind dies meist auch die Farben, die sich besonders harmonisch in ihre Umgebung einfügen.

Maschendrahtzaun bauen bzw. erweitern

Wer einen Maschendrahtzaun bauen will, kann diesen bei Bedarf noch erweitern. So lässt er sich ohne viel Aufwand in einen Sichtschutzzaun verwandeln. Dies geht zum einen, indem der Maschendrahtzaun bepflanzt wird. Er lässt sich beispielsweise mit Rankpflanzen bepflanzen, die nicht nur die einzelnen Maschen bedecken wenn sie sich den Maschendrahtzaun entlang hoch winden, sondern die ihn gleichzeitig auch noch optisch aufwerten und ihm einen besonders natürlichen Charme verleihen.

Alternativ kann eine Sichtschutzmatte am Maschendrahtzaun befestigt werden, die ebenfalls das Hindurchblicken durch die Maschen unterbindet. Wer für sein Grundstück einen Maschendrahtzaun bauen will, tätigt eine langfristige und lohnende Investition, da diese Zaunanlage eine lange Lebensdauer bietet. Zudem erfordert ein Maschendrahtzaun wenig Pflegeaufwand, etwa im Vergleich zu einem Holzzaun.

Verschmutzungen lassen sich ganz leicht mit Wasser entfernen. Und kleinere Beschädigungen können durchaus in Eigenregie repariert werden, ohne dass man direkt einen neuen Maschendrahtzaun bauen muss. Als nachteilig kann sich diesbezüglich einzig erweisen, dass der Rasen in die Maschen einwachsen kann.

Mit einem Rasenmäher oder Rasentrimmer lässt sich Gras oder Unkraut hier nur schwer entfernen, da der Maschendrahtzaun leicht beschädigt werden könnte. Hier ist das manuelle Entfernen die beste Möglichkeit. Wer einen Maschendrahtzaun bauen will, muss jedoch hineinwachsendes Gras nicht zwangsläufig als störend empfinden. Gerade wenn der Maschendrahtzaun als Umrandung eines Gartens dient, fällt der „Wildwuchs“ hier optisch oft kaum ins Gewicht.

Es ist also durchaus sinnvoll und lohnend einen Maschendrahtzaun bauen zu wollen, und so die deutlich überwiegenden Vorteile des Zaunklassikers selbst genießen zu können. Kaum eine andere Zaunvariante ist daher so breit vertreten, wie der Maschendrahtzaun.